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Die Organisation

Starke Interessenvertretung für boomende Branche

Der Finanzdienstleistungsbereich ist eine zukunftsweisende Branche und verzeichnete in den letzten Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum. So hat sich die Anzahl der Unternehmen im Finanzdienstleistungssektor seit der Gründung der Fachgruppe als eigenständige Standesvertretung innerhalb der Wirtschaftskammer im Jahr 2000 um rund 115 Prozent auf derzeit rund 3.510 Wiener Betriebe gesteigert. Österreichweit gibt es insgesamt 14.648 (per September 2009) Finanzdienstleistungsunternehmen.

Die Berufsgruppen der Finanzdienstleister

  • Ausgleichsvermittler/Insolvenzberater
  • Bausparvermittler/Bausparberater
  • Finanzdienstleistungsassistent
  • Gewerblicher Vermögensberater (inkl. Hypothekarkreditvermittlung)
  • Kreditauskunfteien
  • Leasingunternehmen
  • Personalkreditvermittler
  • Pfandleiher
  • Versteigerer
  • Vermittler von Verträgen
  • Wertpapierdienstleistungsunternehmen (WPDLU)

Finanzdienstleistung erfordert Befähigung

Die Beratung im Finanzdienstleistungsbereich ist eine Tätigkeit, die sowohl der Gewerbeordnung als auch im Wertpapierbereich dem Wertpapieraufsichtsgesetz (WAG .pdf, 1,68MB) unterliegt. Das bewilligungspflichtige, gebundene Gewerbe des Vermögensberaters umfasst die Beratung bei Aufbau und Erhalt von Vermögen sowie der Finanzierung unter Einschluss insbesondere der Vermittlung von Veranlagungen, Investitionen, Personalkrediten, Hypothekarkrediten und Versicherungen. Für die Wertpapiervermittlung ist eine Konzession der Finanzmarktaufsicht (FMA) erforderlich. Leasinggesellschaften wiederum sind im Bankwesengesetz (BWG .pdf, 1MB) definiert.